Nasszelleninhaftierung

Lesen sie nun, warum sich Berlin und Hamburg durch ein bisschen angleichen, der Hauptbahnhof (the station formerly known as Lehrter Bahnhof) auch Schattenseiten und was Disney Land damit zu tun hat und es nichts über schöneres als die eigene Toilette gibt.

Fragt man mich nach Hamburg und Berlin, dann kommt als erstes, dass ich Hamburg nicht mag. Das basiert so auf 2 Erfahrungen die ich gemacht habe und gerne Ausführlich erzähle. Das eine war jemand, der neben unserm Schulboss versuchte zwisch
n die parkenden Autos zu kacken – erfolglos – und die andere, wie meinem kleinen Neffen ein Klogang mangels 50c von einer alten, schrobigen, dicken Frau in einem alten U-Bahn-Eingang verweigert wurde, mit entsprechendem Resultat …

Mir war klar, sowas kann überall passieren und auch in Berlin wäre ich nicht vor solch Erfahrungen geschützt. Es gibt jedoch einen kleinen Unterschied.

Vorgestern, war ich mit Schwester, Nichten und Neffen am Hauptbahnhof, irgendwas muss man ja zeigen von Berlin. Wie es bei Kindern und mir so ist, zuviel getrunken, ein Drang. Wir klapperten den Bahnhof ab, der schon erstaunlich scheiße (lol) ausgeschildert war. Das WC-Center, dass wir dann auffanden, hatte nicht nur den beschissensten (lol) Namen, den ich kenne, sondern ist auch genauso bekleckert (lol) konstruiert.

Man Stelle sich vor, der Eingang zum Disney Land, eine Ellenlange Schlange, ein Drehkreuz und das für beide Richtungen. Und natürlich ein, für sowas ungerechtfertigter Preis. Das Drehkreuz mitten im Gang und von beiden Richtungen zu nutzen. Praktisch war von beiden Seiten eine Schlange und wenn am Eingang einer seinen Euro einwarf, und der auf der anderen Seite rüttelte, dann wars dicht. Pro Minute nicht seltener als einmal.

Wenn man nun mit Kind da ist, kann man seinem 5 jährigen Neffen, auch erstmal erklären, wie er seinen Euro möglichst gezielt in den Bezahlschlitz befördert, natürlich weit über Augenhöhe für ihn angebracht. Und merke, ein ruckeln und es klemmt wieder.

Nun, der Unterschied zu Hamburg ist nun das Personal was da arbeitet. Die Bahn weiß sicherlich über die Misstände in den WC-Centers und hat darum Aufsichtspersonal positioniert. Sadismus macht ja erst Spass, wenn auch einer zugucken kann. Nun, der, der aber an diesem Sonntag Dienst hatte war, wenn er da war, immerhin freundlich. Ließ Leute, die mal wieder steckengeblieben sind durch und war auch für Behinderte, die an der Stahlkonstruktion von Drehkreuz ja als letztes eine Chance haben freundlich da. Mich informierte er, was ich an keinem Schild in dem überfüllten Gang gelesen habe, dass Kinder umsonst rein dürfen. Sehr schön. Wirklich! Wäre noch schöner gewesen, das erfährt man ohne 5 Minuten Warteschlange, ehe der Aufseher von seiner Abstinenz wieder erscheint. Aber immerhin. Schön zu hören, dass es auf der Frauenseite genauso voll und genauso in Ermangelung einer Aufsichtsperson war.

Stellt sich die natürliche Frage, warum dass? Was soll der Scheiß(lol), warum hat der modernste Bahnhof Europas zu wenig, teure und dazu noch schlecht organisierte und konstruiere Toiletten. Sollen die Leute als nächstes noch im Zug aufs Klo? Oder doch lieber in die anliegende Spree? Ihren Scheiß zu Frau Merkel tragen sollen sie sicher auch nicht und der Bundestag, der baut ja inzwischen auch eine ganze Menge eigenen Scheiß. Was also soll ist die weitere Entwicklung dieses klerikalen Problems? Und wie ist die Lösung? Wird es bald noch mehr WC-Wunderländer, oder bald die vollüberwachte, vom Innenministerium abgesegnete Nasszelle geben? Oder die elektronische Klokarte des Gesundheitsministeriums? Wo geht wohl Herr Bahnchef Mehdorn aufs Klo? Vielleicht tüftelt der ja aber schon am Plumpsing-Mobil, dem ausgeschriebenen Scheißewagen der Deutschen Bahn.

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