Musikverlust

Ich hab vor etwa 3 Jahren eine downloadbares Album von einem “Dave Fitzhugh” gefunden. Ich fand es super, depri, passend für die Zeit damals. Aus irgend einem Grund hab ichs irgendwann gelöscht und heute find ich es nicht wieder, was ich äußerst bedauer. Darum kann ich nie was löschen, weil immer irgendwann der Punkt kommt, wo ich es bedauer.

Wallenstein

Eigentlich sollte ich mich schämen. Mein Vater geht sehr gern auf Konzerte und sehr gern nimmt er mich mit, gerade zu Künstlern, bei denen aufgrund meines noch jungen Alters nicht unbedingt in den typischen Hörerkries gehöre. Nicht nachvollziehen kann ich meine träge Entschlussfreudigkeit dann wirkiich auch spontant mitzukommen, den bereut habe ich es nie. Ich stoße auf Künstler und Bands die ich anders nicht finden würde und außerdem hat mein Vater einen sehr Musikgeschmack der meinem ähnlich kommt und ich da eigentlich nicht falschen liegen kann.

Heute war ich daher bei Abi Wallenstein im Schweriner Speicher. ich kanns nicht wirklich beschreiben. Gitarre, Cayon(für Blöde: Ein Verstärker mit Touchsensoren. Man haut gegen und es klingt wie nen Schlagzeug) und (verzerrte) Mundharmonika. Alles sehr geil, Publikum wunderbar mitgerissen und bei Licht betrachtet hab ich nichtmal alleine den Altersdurchschnitt runter gezogen. Geile Show!

Regen

Regen ist ein riesiges internationales Kompott der Großen, die auf die kleinen Hinabspucken.

April

Das ist so fies eine geniale 1.April-Idee zu haben und dann noch 8 Monate warten zu müssen.

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Die Schachtel knackt auf, du reißt die Schutzfolie ab und vor die liegt eine Packung voller verzückender Eiskreme. Schokolade, in einfühlsamen Braun, aufgehäuft wie durch eine Cremespritze gedrückt, darauf massen an Flocken, geriebener und gestreuselter Schokolade. Du bewaffnest dich mit einem Löffel, leckst ihn vorab schon ab, damit er warm ist und umso zärter in die schokoladige Masse eintauchen kann. Ist er drin gibst du ihn und sanft gleitet der Löfel wieder nach oben, gefült mit der kalten Verführung und offenbart die die dunkel-Schokoladigen Goldaldern im Innern des Schokogebirges. Der Löffel steigt auf, höher, höher, immer weiter … bis in meinen Mund.

Mhhh … Schokoeis.

Das perfekte Verbrechen

Mir kommt eine Idee fürs perfekte Verbrechen.

Man fängt einen Job im Supermarkt an, lässt sich in den Getränkebereich versetzen. Dort schüttelt man jede Cola, jedes Bier, jedes kohlensäurehaltiges Getränk bis zum Anstoß. Ich hab noch nie jemanden erlebt, der den Supermarkt beschuldigt, wenn das Getränk durchgeschüttelt ist und einem die Sauce im Gesicht klebt.

Radiohistorie

Da will ich nichts ahnend eine alte Kasste überspielen, hör sicherheitshalber noch einmal rauf und dann ist da ein RadioFFN-Mitschnitt aus der Top 100-Charts aus dem Jahre 1990 drauf. Verdammt, sowas kann ich doch nicht überspielen.

Boss of me

Es gibt 2 Sachen die ich sträflich finde. Dass es Malcolm in the Middle (dt Malcolm Mittendrin) noch nicht komplett auf DVD gibt und die deutsche Synchronisation eben dieser Show, die leider zu den Enttäuschendsten gehört, die ich je gehört habe.

Schleckerli

Ich finds toll, dass sich in meiner Familie meine Vorliebe von Bitterschokolade gegenüber Vollmichschokolade langsam rumspricht.

Stussredner

“Es gibt zuwenig Kinder, also können wir uns Ausläbderfeindlichkeit nicht leisten.” sinngemäß der Direktor der Grundschule bei der Einschulung meines Neffen. Umkehrschluss: Mehr Kinder und Ausländerfeindlichkeit ist ok. Idiotisch …

Ausreden

Ausreden bei einer Platzwunde am Kopf:

  1. “Zum Festmachen der Perücke.”
  2. “Hirn-OP” oder “Lobothomie” für Kenner
  3. “Da wurde extra leitfähige Hirnflüssigkeit nachgespritzt, die den Elektronenfluss der Neuronen erhöhen.”
  4. “Alte Kriegsverletzung aus Vietnam.”
  5. “Damit es nicht ausläuft.”
  6. “Weihnachtsdekoration”
  7. “Ich hab mich mit nem Fünftklässler geschlagen.”
  8. “Der neue Trend von morgen schon heute, wirst sehen, morgen hats jeder!”
  9. “Das bemerkst du erst jetzt? Das hatte ich doch schon immer!”
  10. “Da kommt der USB-Anschluss hin.”
  11. Die Wahrheit

Wlan einrichten

Mit dem neuen Rechner kam neue Technik, ein Airport als Mini-Wlan-Router verbindet jetzt MacBook, stationären Rechner und PocketPC. Interessant dabei wie lange die Einrichtung auf jedem System dauert. Mac: Router-Installation und Netzwerk vollständig lauffähig in 5 Minuten. Das PocketPC mit Windows Mobile hats auch beim ersten Versuch gefunden und gefressen. Meine Linux-Installation mit kurzem Nachlesen und einer kurzen Programminstallation (mein Tipp für KDE: Wireless Assistant (wlassistant) ab 0.5.7 auch mit wpa, bei ubuntu ist nur 0.5.5 bei)

Und nun kommt Windows XP und findet, obwohl der Router genau drüber steht das Netzwerk nicht. Irgendwie peinlich die Vorstellung.

Nauen in Brandenburg

Wenn mich mal wieder jemand nach Nauen fragt, kann ich sagen, da bin ich schonmal gewesen. Das Stellwer versagte, der Zug fiel aus, die Busse ließen sich Zeit und es gab keine Klos.

Bis Spandau mit dem Bus, da für 80c auf einem Luxus-Klo. (Für Eingeweihte, ja ich hatte auch Erinnerungen an Wales.)

Technikwahn

Haha, meine Schwester in einem akuten Technikwahn hysterisch schreiend: “Ich weiß jetzt warum die Menschen so alt werden! An der Himmelspforte stürzen ständig die Computer ab und keiner kommt mehr rein!”

Spruchbrocken

Eine Sammlung an kurzen Gedanken und Sprüchen der letzten Wochen:

  • Unterm Himmelszelt regnet es Indoor.
  • Heißt es in der USA oder in den USA?
  • Vor einem Bäcker liegt Sand, woraus waren noch die Sandkuchen?
  • “Da ist ein Turm, der hat ein Tor, das haben Türme öfters, manche nicht” einer meiner Professoren
  • Die Quintratur des Heptagon.
  • Das ist wie aufm Hund reiten: Nicht dafür ausgelegt, daher schwierig zu meistern.
  • Ich studiere Informatik. Wir sind keine Biologen, wir müssen nicht wissen wie eine Maus wirklich aussieht.

Sommerbaden

Unter sternenklaren Himmel im schwachbeleuchteten Pool auf dem Land fernab des Alltagsstresses seine Bahnen schwimmen.

Mia eats Juli

Ganz kurze Konzertzusammenfassung von gestern abend Juli meets Mia in Schwerin

  • Vorband DEBIL (woohoo): wurde vom Veranstalter um 15 min gekürzt … daher nur ne halbe Stunde
  • Zweite Vorband war sehr gut, hat aber trotz verzerrter Gitarren nicht wirklich ins Programm gepasst
  • Juli blieb verregnet und blass, zwar guter Sound, jedoch wenig Entertainment und alles Schema F
  • Mia die Überraschung des Abends, knackiges Programm, energiegeladen, überraschend, kommunikativ und nebenbei auch Hammersound, Respekt!

Nie wieder

Nach dem zweiten Mal gucken glaube ich nicht, dass es mir je im Leben wieder möglich sein wird, die Welt wie vorher zu betrachten und Spider-Schwein aus meinem Kopf raus zu kriegen…