Cash

Es gibt so ein paar Künstler die ich liebe und wo ich froh bin sie mir nie dadurch kaputt gemacht zu haben, indem ich sie mir in einem Anflug von Begeisterung übergehört habe. Ok, mag seltsam klingen, die kann ich Fan sein, wenn ich noch nichtmal das bekannt Stück xy von za kenne, aber gerade das macht es aus. Sich nicht wie oft mit der Musik berieseln zu lassen, sondern immer mal ab und zu ein Stück zu finden und lieben zu lernen. Ein so ein Musiker ist für mich Cash. Ich habe mich bisher in 3 Stücke verliebt und es werden irgendwann mehr sein, aber ich werde keine CD einlegen um zu hören was der sonst noch so gemacht hat, sondern ich werde abwarten, und irgendwann wird mir ein Liedchen vor die Füße springen und mir sagen wer ich bin.

Ich finde es sollte viel häufiger die Möglichkeit geben mit den fingern zu essen, ohne sich gleich wie ein Barbare vorkommen zu müssen!

Der beste Spruch, den ich heute im Interweb gefunden habe:

“Fast alle Menschen haben mehr Beine als der Durchschnitt, statistisch gesehen …”

Harmlose Freuden

Ich find das immer toll, wenn Kinofilme bei einem internationelen Release durch die verschiedenen Standard-Kino-Veröffentlichgungs-Tage in den einzelnen Ländern nicht zuerst in den USA anlaufen. Noch viel geiler find ichs, wenn ein Film erst in Russland und erst nen Tag später in Staaten anläuft. 🙂

Na freuen sich die Piraten.

Haltbarkeit siehe Deckel

Angesichts der Wirtschaftskrise wird die Sprengung Berlin auf nächstes Jahr verschoben. Verdammt sind die Straßen sauber.

Wieder ist das Haltbarkeitsdatum eines Jahres abgelaufen und wieder müssen wir auf ein neues Wechseln. Wie immer bei so Produkten mit Sollbruchstelle hielt es viel zu kurz durch, aber gerade lang genug, dass die Garantie weg ist. Nagut, dann benutzen wir jetzt eben 2009.

Update: Das neue Jahr geht schon wieder seinem Ende entgegen.

t+12
Silvester ist, wenn alle Nachbarn es legal untereinander austragen können.

Geißler-Skala

Ok, heute muss ichs mir einfach Aufschreiben, weil ichs sonst vergesse und das wäre schade, weil das ein wirklich tolles Konzept ist. Original aus einem Text von Tube von der Lesebühne LSD. Die Niederschrift hier erfolgt ausm Gedächtnis versucht den Inhalt aber möglichst genau wiederzugeben. Allen Kudos an Tube!

Im Grunde geht es darum ein standartisiertes objektives Maß für die Messung der Qualität einer Party zu bieten. Das soll in einer festen Einheit erfolgen, dem “Geißler”. Anhalt dieses diskreten Zahlenwertes sollen ungenaue Aussagen wie “langweilig”, “gut” oder “superaffentittengeil” der Vergangenheit angehören. Zu diesem Zweck müssen zunächst einige Axiome aufgestellt werden.

  • Das Universum exisitert.
  • Parties sind grundsätlich scheiße
  • Es gibt den Geißler.

Der Martin Geißler ist eine Person. Der Geißler ist, so wurde er beschrieben der langweiligeste Mensch, der auf einer Party auftreten kann. Mit ihm zu Reden bringt nichts, weil er immer nur mit Mikroprozessoren anfängt und alle Gesprächsteilnehmer versuchen sich nur zu verpissen. Manchmal bemerkt er, dass alle in seiner Gegenwart immer unter starkem Harndrang leiden. Diese Gesprächsopfer verschwinden dann für Minuten aufs Klo um sich dort Einzuschließen und sich danach in die Küche zu verziehen, um gemütlich noch einen zu Zischen, bis der Geißler wieder ankommt und da weiter macht, wo das Opfer vorher zur Flucht angesetzt hat.

Die Messskala für die Qualität einer Party ist einfach.Stellt man sich eine typische 2-Zimmer-Küche-Bad-Party mit Kasten Bier im Kühlschrank vor, und es wird einzig und allein der Geißler eingeladen und er darf niemanden mitbringen. Dann hat die Party einen Geißler-Faktor von 1. Die Skala beschreibt quasi wieviele Geißler-Typen in absoluten Zahlen auf der Party sind. Bei großen Veranstaltungen kann man auf die nächst höhere Einheit springen, der “Beistein”. Die Umrechnung erfolgt 100 Geißler = 1 Beistein.

Eine Party mit einem Faktor von 250 Geißler entspricht also 2.5 Beistein.

Es wird von der wisschenschaftlichen Gemeinschaft empfohlen das internationale Maß der Partyqualität auf Geißler/Beistein umzustellen und auf ältere Einheiten wie dem “Öler” zu verzichten. Der “Öler” zeichnet sich durch unregelmäßiges Erscheinen aus und erreicht damit nur einen ungenauen Wert von rund 0.3 Geißler.

Anhand dieser einfachen Richterskala lässt sich einfach feststellen, ausdrücken und vergleichen, wie gut eine Party ist. In dem Sinne, jedem einen niedrigen Geißler-Wert in den nächsten Tagen.

free october

Probieren wir mal was Neues. Manche wissen ja, dass ich mitunter recht Musikaffin bin. Ich lass es mir kaum anmerken und tu so als wär ich nicht rockbar, aber irgendwie mag ich Töne. Besonders hab ich manchmal ein Faible für Musik die niemand kennt. Das ist nicht immer leicht, weil wenn ich dann im Auto sitze und Mixtapes von mir reinhaue, dann sind die oftmals nicht mitsingbar, war keiner die Songs kennt.

Vor 2 Jahren hab ich schonmal eine Creative-Commons-CD gemacht. Nun weil aber CDs inzwischen etwas sperrig sind, will ich mal the next best thing probieren.

Für neue und freie Musik bin ich immer gerne bei Jamendo, da gibts alles und zuviel gute Musik um alle mal zu hören. Da sträune ich manchmal rum und bookmarke mir was ich so mag. Nun und weil ich durch die Bookmarks selber nicht mehr durchsehe will ich jetzt Playlists aka virtuelle Mixtapes machen, wo ich einige meiner Lieblingsbands und -stücke mal etwas kondensiert verarbeite. Die erste Playlist ist fertig. Ich muss noch etwas am Rahmen des Ganzen arbeiten und ich weiß noch nicht ob und wie ich die Stile konsequent behandel, aber das wird Zeit zeigen. So nun aber jetz hören.

Bilanz FURT am 19.12.2008

  • Gepokert, gewonnen, geiler Abend jewesen
  • Merken, Schuhe vorm Konzert festbinden.
  • “vorne rechts” is Auslegungssache
  • Man kann aktiv und passiv Moshen: das heißt Moschen oder gemosht werden.
  • Mini-Wall-of-death mitgemacht
  • Mitte rechts, da wo die Leute springen.
  • Fiiiieeeeeeepp
  • “Ohne Dusche gehn wir nicht nach haus…” taten wir leider dann doch.
  • LUFT!
  • Wenn man sich doch verliert, irgendwann stößt man doch immer wieder ineinander.
  • Weichgeboxt
  • Und wenn mich doch mal einer unglückich traf, hat sich noch jeder Entschuldigt, super Publikum!
  • NIEMALS und Insel aber kein Pakistan
  • Wenn beim Konzert Schweiß in den Augen brennt, war es ein gutes Konzert! Kleidnng konnte ich danach auswringen!
  • Bei Unter Wasser war vor mir eine kleine Dame, die älter als ich etwas im Moschen unterging und mich gerade bei der Textzeile “Ich gehe unter wie ein Stein, doch unter Wasser kann man nicht schreien.” angeguckt hat und wir beide bei die Ironie der Situation erkannten.
  • Das Spontane-Song-Assoziation-Spiel funktioniert nicht nach einem Konzert, man endet immer beim gleichen Interpreten.
  • Ausm FURT-Konzert gehen und diesen Ohrwurm haben. Gehirne sind komisch.

Wenn man seiner Nichte und seinen Neffen ab und zu mal am eigenen Musikgeschmack teilhaben lässt und sie auf die richtige Musk Kondition kommt es manchmal zu so schönen Wortwechseln wie:

“Hey Bruder, kannst du mir die Leiche geben?”

Es ist Freitag, sonst regnet es immer nur Donnerstags, das assertiere ich zumindest.

Das Lese-Oktett #16

Oktett verdient den Namen nicht mehr, ich sammel einfach zu lange. Hach, Links:

Schlacht-der-Comic-Blogger: einfach episch, ich wünscht ich könnt zeichnen

Neulich war Fefe im Bluemoon bei Holger Klein auf Fritz zum Thema Alternatives Realitätsmanagement. Fefe, einerseits bekannt für sein Blog in dem er gerne von Randnachrichten aktueller Themen berichtet, die es nicht in den Mainstream der Berichterstattung schaffen. Manchmal kurioses, manchmal verstörendes, immer kurz und knapp und ein Anstoß mal selber zu suchen. In der Sendung erwähnte er Wallmester Springeinrichtungen auf Straßen, worüber es bei Lost-Places einen Artikel gibt.

Weitere schöne Fefe-Funde: Nasa und der Umweltsatellit, die neuen Terroristen: Schafe und warum die Musikindustrie auch einen Bailout haben will

Jim Knopf und die Evolutionstheorie: Super Artikel über Michael Endes Märchen und seine anti-nationalsozialistische Wirkung durch Zerschlagung von Nazi-Symbolik und Propaganda. Wirklich äußerst lesenswert, und das Buch jetzt auch nochmal.

Mach doch mal was! Uhm, ich kenn das, aber ich sags nicht laut, weil ich weiß, dass ich zu feige bin.

Bankenkrise aktuell, Protest von Ex-Hypo-Mitarbeiter

Weissgarnix: Piraten in der Kostenklemme

Telepolis: Schwarz-rot-goldene Burkas bitte: Kommentar auf die verschärften Jugendschutz Gesetze

Die Borg beweisen, dass Assimilation ein zweischneidiges Schwert ist

Telepolis: Im Zweifelsfall ist Mitgefühl anzuwenden

Das perfekte Anti-Beispiel für eine “Datenschutz”erklärung: Nützliche Werbung

Und zum langsamen Abschluss noch zwei Videos, einmal Aus dem Leben eines Entwicklers und  abschließend was für Vollsedierte.

PS: es gibt Kalkofes Mattscheibe jetzt auch als Podcast-feed, yeah!