Pro Bending – Getting started

I spent Christmas and New Years Eve somewhere in the German country side in my sister’s house. I brought music equipment, writing and painting utensils ready to lock myself in and only get out, once some art was created.
Then I got sick for 5 days and almost missed Christmas. As I recovered, I woke up one night with a game idea and started scribbling notes, which turned into this prototype.

I recently rewatched The Legend Of Korra and played Ron Gilbert’s Death by Scrolling. The game is beautiful pixelart and such a simple, but engaging premise. It has this “anyone could build this, but building it first not anyone can”. It got me thinking of a 2D roguelike based around elemental powers and how the Avatar premise lends itself so well to some interesting gameplay and progression. Having the premise for a (somewhat) open world would be fun, but also way exceeded the scope I could realistically tackle. So as a tech-demo I started looking at the Pro Bending matches from The Legend of Korra instead.

Earliest screenshoft of the game, showing the pro bending arena in simple colors with pixelart characters facing off each other.

I have known DragonRuby for at least 5 years. A game toolkit written in Ruby, that comes with a ton of sample games showing core mechanics. Any previous attempt of getting something started always failed, as DragonRuby has an unfamiliar dialect of Ruby and is written almost functional-programming like – think Elixir or Go. I couldn’t fit my thinking into the given data structures. I was lacking a scaffold that matched my brainwires.

Draco enters the room. Build upon DragonRuby, it is a slim Entity-Component-System, that provided exactly the structure I needed. Small in footprint, easy to get started, but easy scalable. An Entity is build from reusable Components, who store data and state. Systems are called with every frame tick and perform actions on entities being composed from the selected components. It lends itself really well for Ruby. So I got started.

Next iteration with slight shading on the ground. Two players look at each other, lines display their viewing direction.

I spend the last 6 weeks learning more about Entity-Component-Systems, disassembled Draco and wrote extensions and Pull-Requests. Got my prototype started and refactored it twice. My to-do list grew to 100+ items, half of which are done at this point. I spent hours collecting assets from OpenGameArt and Itch.io. I had to get out my old text books from university and learn about traditional game AI (steering behaviors, path finding & decision making). I broke my brain on seemingly simple mechanics and spent way too much time on unimportant stuff like transitions, menus, and ever more elaborate mock-up art.

Current state, with a less saturated color pallete and more details on the arena, like water gutters and earth disc emitters

So am I done? Not yet. The first build slowly gets to a shareable version soon.

‘ll write about the game mechanics another day.

Geschichte eines Gemälde

Ich hob meine Hand als auf Arbeit eine alte Leinwand abzugeben war. Ich hatte im August 2025 gerade Acrylfarben gekauft, weil ich meinen Fahrradhelm bemalen wollte, aber nun war die Chance für etwas Größeres.

Ich hatte schon eine Idee. 2026 feiert mein virtuelles Motorsport-Team RaceCar 25 Jahre Jubiläum. Das Jahr gehört mit meinem Co-Gründer Felix zu feiern. Wir hatten schon lange drüber geredet Wandbilder zu drucken, doch nun war hier diese leere Leinwand.

Ich hab seit Schulzeiten nicht gemalt und war damals mit Tusche eher erfolglos. Am Ende meiner Schulzeit bekam ich von meiner Kunstlehrerin die Bilder zurück, die sie jahrelang als Antibeispiele verwendet hat. Zeichnen ist keine Stärke von mir – aber digitale Visualisierungen kann ich. Also ging es los mit zwei Motiven, die ich als Vektoren digital nachgezeichnet habe. Einerseits die Umrandungen, anderseits dann in 15 Ebenen, die verschiedenen Grundfarben der Palette. Ich konnte verschiedene Hintergründe probieren und hatte so eine Vorlage, an der ich bereits wusste, wo ich hinwill und in welcher Reihenfolge alle Elemente gemalt werden müssen.

Gestartet hab ich mit zwei A4-Probebilder an denen ich Pinsel und Farben getestet habe. Ich ich ließ meinen Projektor von der Decke auf meinen Tisch projizieren und musste “nur” noch nachmalen. Sobald die Grundformen stehen, ging es ohne weiter.

Nach den Testbildern ging es an das Große. Auf 110x90cm übermalte ich erst die alten Aufdrücke. Ich liebe an Gemälden die Oberfläche, die Dreidimensionalität der Farbe, die Maserung. Diese erste weiße Schicht brachte Unebenheit, Textur. Druck ist glatt, sauber. Malerei ist uneben, ich mag das Unperfekte, das Zufällige. Ich hatte einige Inspirationen für den Stil, den ich wollte. Ich bin Fan des Impressionismus und mag die Abstraktion des Expressionismus. Der flüchtige Moment, aber im Chaos des Abstrakten.

Nach dem großflächigen Hintergrund kamen Schichten für Details und Schattierungen. Für die silbernen Linien und manche Blau-Schattierungen nutzte ich Metallic-Farben. Das Silber ergänzte ich später sogar mit silbernem Nagellack.

Über den Oktober trug ich so über 14 Abende Farbschicht nach Farbschicht auf. Dies ging sehr reibungslos, während gleichzeitig ein Umzug eine Deadline brachte zu der ich fertig werden wollte. Ende Oktober war es abgeschlossen. Ich ließ es einen Monat liegen und korrigierte danach nur noch einige Kleinigkeiten und unterschriebs.

Ich bin mit dem Ergebnis sehr Happy und überrascht wie leicht man ohne Vorkenntnisse zu tollen Ergebnissen kommen kann. Es gab Learnings bzgl Strichrichtungen, Maserung und Malen an den Rändern, wo rauf ich in Zukunft besser achten kann. Allgemein hat sich für mich der Spruch geprägt: Du brauchst kein Talent, du brauchst du nur gute Vorbereitung.

Felix und ich knien mit dem Bild zwischen uns. Wir tragen RaceCar T-Shirts. Wir lächeln in die Kamera und zeigen mit unseren Fingern Herzchen.

Fertig eingepackt wartet es nun auf die Übergabe. Felix wusste von nichts und es wurde eine schöne Überraschung beim kürzlichen Besuch.

Und nun? Ich habe weitere Bildideen, die ich jetzt ohne Zeitdruck verfolge. Einige Work-In-Progress werde ich auf Mastodon posten, sobald was zu sehen ist. Mal sehen was als nächstes kommt.
Der Fahrradhelm ist indes immer noch nicht bemalt.