White-Stories

Inverse-Blackstories: Eine Konsequenz wird gegeben und es muss der Sachverhalt gefunden werden, den diese Konsequenz provoziert.

Warum gibt es für Träume keine Lesezeichen?

Tausch Rotes Klimperzeug gegen Rote Schein ist meist kein guter Deal.

Blanks

Wäre ich … würde ich …, aber da ich … werde ich …. Aber beides mit …

Das Leseoktett #22

Gesellschaft

Doktor Faustus und die Affenfalle: Taktik – Greif härter zu, zieh stärker raus

Interview Eric Hobsbawn “Es wird Blut fließen, viel Blut”: Interview eines 92 jährigen Sozialhistorikers, der bereits die Depression 1930 und alle folgenden auf und abs mitgemacht hat.

Bischof Huber: Gott ist nicht real: … und auf einmal ist er mir ein stückchen sympathischer.

Politik:

Seltsames Demokratieverständnis: … oder warum stellen sich Politiker nicht vor eine gröhlende Masse im Festzelt und bezeichnen das Publikum als Idioten?

Irgendwie dazu passend: Der Doktor und das liebe Vieh über uns’ Wiefelspütz

Politiker-Pläne: Heftige Proteste gegen Sperrungen im Internet (Video): Gute Zusammenfassung der Thematik in bewegten Bildern für Lesefaule. Die Petition läuft noch.

TP: Strafverfolgung oder Internetsperren: Löschen oder Sperren? Beides zusammen geht nicht!

Heute kein Abschlussvideo, dafür das Bild einer Kiwi im MRT

Star Trek

Als Fan war ich natürlich im neuen Film, schon Schande genug, dass es der erste Star Trek-Film ist, den ich auch im Kino gesehen habe, aber immerhin war es ein tolles Erlebnis. Der neue Film rockt! Er ist anders, er ist dynamischer, er ist vollgepackt und eine extrem unterhaltsame Achterbahnfahrt. Nach allem was ich gelesen habe, auch für Leute, die dem Scifi oder speziell Star-Trek eher fern sind. Es brauch keinerlei vorwissen, mit macht es aber auch spass. Es ist verdammt kurzweilig und ich bin begeistert aus dem Kino gegangen.

Kein Film ist perfekt, ich hab auch einige Kritikpunkte. Ich fand den Anfang verdammt geil, in der Mitte sackte es etwas ab. Die Handlung war zwar in sich geschlossen und gut, allerdings gab es keine Pause zum Luft holen. Im Grunde wechselten sich Action-Sequenzen und kurze Dialoge, die die Handlung voranbrachten ab. Auf dauer war das etwas ziehend und für mich war Delta-Vega der Tiefpunkt, danach zog es wieder an. So gesehen fand ich die Dialoge grundsätzlich etwas flach. Gerettet wurde alles durch den Cast, durch die Geschichte, durch die Musik und die Effekte. Ich kann zwar auch nicht sagen, wie groß die neue Enterprise denn jetzt sein soll, aber mit dem Design kann ich mich inzwischen anfreunden. Naja und Lense-Flares … muss ma halt ignorieren.

Alles in allem, trotzdem lohnenswert rein zu gehen, auch gerade, wenn man nicht in der Materie ist. Eine bessere Möglichkeit sich einen Überblick zu verschaffen ohne Vorkenntnisse und Ballast haben zu müssen gibt es nicht. 🙂

Achja, ich könnt noch erwähnen, ich hab den Film im Utopolis in Luxemburg auf Englisch mit Französischen Untertiteln gesehen. 😀

Kontoumsätze basieren auf nicht-arithmetischer Mathematik

Uneindeutig

Aufgrund zuvieler gleich benannter Personen, die in meinem Kopf viel zu schwierig in Schubladen einzusortieren sind, versuche ich es jetzt mal mit eindeutigen Hashcodes zu arbeiten. Also liebe 1978f98f6d973da4277e7d9f84dd8abd, cad1607c1aae887b14ab612de33062b7, 3fee768979c7a71f8268d63f072103d0 und 1d06283f21c97ced18bada7751138dbf, ich hoffe das ist jetzt etwas einfacher für mein Hirn zu verarbeiten.

Die Hashes sind mit dem schon etwas angestaubten MD5 erstellt,ich hoffe, dass zukünftige Bekanntschaften nicht auf Namenskollisionen aus sind.

Enten

Drei Meter vor mir sitzen eine Handvoll Enten. Die Meisten sitzen bloß herum. Eine macht sich schon seit Minuten für mich schön, jedoch ist es leider ein Erpel. Jetzt gerade verrenkt er sich vor mir das Bein. Neben ihm sitzt seine Entenfrau, die einerseits ständig ihren Hintern in meine Richtung wackelt, mir aber andererseits nur die kalte Schulter zeigt.
Dann ist da ein Außenseiter. Eine weiße Taube, die von einer Hochzeit geflohen oder von den Tauben als Spion in geheimer Mission geschickt wurde. Daneben sein uneheliches Kind.
Die Tauben sind sowieso die Spielverderber. Wie halbstarke Neuköllner Kids treten sie in Rudeln auf und meinen die Lage abchecken zu müssen. Ratten mit Flügeln. Still schleichen sie durch die Gegend, stets bereit wenn nötig dich einzukesseln, wenn du ihnen dein Handy nicht gibst. Ob Tauben Bushido hören?

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Das Leben einer Ente findet im Wasser statt. Sie werden dort geboren und sterben im Wasser. Ab und zu taucht eine ab und ward nie wieder gesehen. Damit die Entenpopulation aber nicht ausstirbt taucht woanders unverhofft eine neue Ente einfach so auf. Dadurch gleicht sich der Verlust wieder aus. Unterwasserklonlabore erklären auch, warum alle Enten gleich aussehen. Diese gefiederten Wassertreter geben sich eines einfachen Lebens und haben die Technologie bereits hinter sich gelassen. In trautem Einklang mit der Natur begehen sie ihr Leben.

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Dort hinten sind zwei Enten ganz aufgeregt. Es ist ein Erpel und seine Dame. Sie hat keine Lust, er aber schon, was zu gewissem Konfliktpotential fühlt. So kommt es zur Hölle eines jeden Bademeisters. Er stellt sich auf sie rauf und sie geht unter. Nach vollendeter Versenkung putzt er sich.

Quäkend betteln zwei Enten vorbeigehende Fussgänger an. Quäk, quäk,quäk. Ubersetzt heißt das „Haben sie wohl etwas Kleingeld übrig?“ Die Fussgänger schütteln aber meist nur mit dem Kopf, heute haben sie keines dabei, ja eigentlich haben sie nie welches und vielmehr brauchen sie doch selbst soviel mehr um es jetzt den Enten hinterher zu werfen.

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Noch woanders sitzt ein ein Paar Enten und möchte nicht gestört werden. Sie sitzen nur so da und gucken in die Nachbarschaft. Vielleicht sind es Oma und Opa Ente. Kommt ein Nachbarsküken vorbei dann krakeelen sie los. Sie sind die Könige des Balkons. Sie bestimmen über Ruhe und Frieden, oder wenigstens, was für sie das bedeutet. Ruhe und Frieden heißt ihr Ruhe und Frieden. Jeder vorbei schwimmende Artgenosse ist ein Angriff darauf und gehört zusammen geschissen.

Ich verlasse meinen Platz. Irgendwie kommt mir diese Entengesellschaft bekannt vor.

(Dank an F. für die Entenbilder)

Heute in der Kategorie “Gerade frisch aus der Erinnerung auferstanden”:
War ich letzte Woche noch in Berlin unterwegs und kam in einem Gespräch aufs Thema “Kinderverdreschen”, worauf hin ich gelobt wurde “verdreschen” gesagt zu haben und nicht “verkloppen” oder “verprügeln”. So alte Worte seien ja viel schöne und höre man so selten. Manchmal gibt es Leute die noch seltsamer sind als man selbst.

Das Leseoktett #21

Finanzkrise:

Truthähne, Rühreier und Kleingedrucktes: Finde die Regel, es ist nicht schwer  …

Verkaufen!

Politik:

Per Mausklick zum Terroristen

Höchste Eisenbahn für den Klimaschutz

Abgeordnetenwatch: “Warum wird Kinderpornographie in Behörden, Universitäten und Schulen eigentlich nicht blockiert?”

Bürger machen Politik: Petition gegen Internetsperren erreicht 50.000 Mitzeichner in nur vier Tagen: Ich mag die beschriebene Analogie

DNS-Sperren mit Lego erklärt

Technik:

Mac-Wurm: Bitte leiten sie mich weiter

Immer schön mit SSL twittern: gell liebe CDU

Hollywood will Lehrer DVDs abfilmen lassen: Damit der Kopierschutz nicht umgangen werden muss…

Ich glaub ich werde wohl nie verstehen, warum Windows im laufenden Betrieb einfach das Tastatur-Layout wechselt.

Gedankenbröckchen vom 1 Mai

  • Intellektuelle Tüte
  • Park der Pessimisten
  • Bier und Schießstand. In der Reihenfolge
  • Suche das deutsche Wort für das Substantiv “banter”
  • Keine Idee zu haben eine spontane Situation aufzulösen und daher einfach die Situation sprengen.