Geißler-Skala

Ok, heute muss ichs mir einfach Aufschreiben, weil ichs sonst vergesse und das wäre schade, weil das ein wirklich tolles Konzept ist. Original aus einem Text von Tube von der Lesebühne LSD. Die Niederschrift hier erfolgt ausm Gedächtnis versucht den Inhalt aber möglichst genau wiederzugeben. Allen Kudos an Tube!

Im Grunde geht es darum ein standartisiertes objektives Maß für die Messung der Qualität einer Party zu bieten. Das soll in einer festen Einheit erfolgen, dem “Geißler”. Anhalt dieses diskreten Zahlenwertes sollen ungenaue Aussagen wie “langweilig”, “gut” oder “superaffentittengeil” der Vergangenheit angehören. Zu diesem Zweck müssen zunächst einige Axiome aufgestellt werden.

  • Das Universum exisitert.
  • Parties sind grundsätlich scheiße
  • Es gibt den Geißler.

Der Martin Geißler ist eine Person. Der Geißler ist, so wurde er beschrieben der langweiligeste Mensch, der auf einer Party auftreten kann. Mit ihm zu Reden bringt nichts, weil er immer nur mit Mikroprozessoren anfängt und alle Gesprächsteilnehmer versuchen sich nur zu verpissen. Manchmal bemerkt er, dass alle in seiner Gegenwart immer unter starkem Harndrang leiden. Diese Gesprächsopfer verschwinden dann für Minuten aufs Klo um sich dort Einzuschließen und sich danach in die Küche zu verziehen, um gemütlich noch einen zu Zischen, bis der Geißler wieder ankommt und da weiter macht, wo das Opfer vorher zur Flucht angesetzt hat.

Die Messskala für die Qualität einer Party ist einfach.Stellt man sich eine typische 2-Zimmer-Küche-Bad-Party mit Kasten Bier im Kühlschrank vor, und es wird einzig und allein der Geißler eingeladen und er darf niemanden mitbringen. Dann hat die Party einen Geißler-Faktor von 1. Die Skala beschreibt quasi wieviele Geißler-Typen in absoluten Zahlen auf der Party sind. Bei großen Veranstaltungen kann man auf die nächst höhere Einheit springen, der “Beistein”. Die Umrechnung erfolgt 100 Geißler = 1 Beistein.

Eine Party mit einem Faktor von 250 Geißler entspricht also 2.5 Beistein.

Es wird von der wisschenschaftlichen Gemeinschaft empfohlen das internationale Maß der Partyqualität auf Geißler/Beistein umzustellen und auf ältere Einheiten wie dem “Öler” zu verzichten. Der “Öler” zeichnet sich durch unregelmäßiges Erscheinen aus und erreicht damit nur einen ungenauen Wert von rund 0.3 Geißler.

Anhand dieser einfachen Richterskala lässt sich einfach feststellen, ausdrücken und vergleichen, wie gut eine Party ist. In dem Sinne, jedem einen niedrigen Geißler-Wert in den nächsten Tagen.

free october

Probieren wir mal was Neues. Manche wissen ja, dass ich mitunter recht Musikaffin bin. Ich lass es mir kaum anmerken und tu so als wär ich nicht rockbar, aber irgendwie mag ich Töne. Besonders hab ich manchmal ein Faible für Musik die niemand kennt. Das ist nicht immer leicht, weil wenn ich dann im Auto sitze und Mixtapes von mir reinhaue, dann sind die oftmals nicht mitsingbar, war keiner die Songs kennt.

Vor 2 Jahren hab ich schonmal eine Creative-Commons-CD gemacht. Nun weil aber CDs inzwischen etwas sperrig sind, will ich mal the next best thing probieren.

Für neue und freie Musik bin ich immer gerne bei Jamendo, da gibts alles und zuviel gute Musik um alle mal zu hören. Da sträune ich manchmal rum und bookmarke mir was ich so mag. Nun und weil ich durch die Bookmarks selber nicht mehr durchsehe will ich jetzt Playlists aka virtuelle Mixtapes machen, wo ich einige meiner Lieblingsbands und -stücke mal etwas kondensiert verarbeite. Die erste Playlist ist fertig. Ich muss noch etwas am Rahmen des Ganzen arbeiten und ich weiß noch nicht ob und wie ich die Stile konsequent behandel, aber das wird Zeit zeigen. So nun aber jetz hören.

Bilanz FURT am 19.12.2008

  • Gepokert, gewonnen, geiler Abend jewesen
  • Merken, Schuhe vorm Konzert festbinden.
  • “vorne rechts” is Auslegungssache
  • Man kann aktiv und passiv Moshen: das heißt Moschen oder gemosht werden.
  • Mini-Wall-of-death mitgemacht
  • Mitte rechts, da wo die Leute springen.
  • Fiiiieeeeeeepp
  • “Ohne Dusche gehn wir nicht nach haus…” taten wir leider dann doch.
  • LUFT!
  • Wenn man sich doch verliert, irgendwann stößt man doch immer wieder ineinander.
  • Weichgeboxt
  • Und wenn mich doch mal einer unglückich traf, hat sich noch jeder Entschuldigt, super Publikum!
  • NIEMALS und Insel aber kein Pakistan
  • Wenn beim Konzert Schweiß in den Augen brennt, war es ein gutes Konzert! Kleidnng konnte ich danach auswringen!
  • Bei Unter Wasser war vor mir eine kleine Dame, die älter als ich etwas im Moschen unterging und mich gerade bei der Textzeile “Ich gehe unter wie ein Stein, doch unter Wasser kann man nicht schreien.” angeguckt hat und wir beide bei die Ironie der Situation erkannten.
  • Das Spontane-Song-Assoziation-Spiel funktioniert nicht nach einem Konzert, man endet immer beim gleichen Interpreten.
  • Ausm FURT-Konzert gehen und diesen Ohrwurm haben. Gehirne sind komisch.

Wenn man seiner Nichte und seinen Neffen ab und zu mal am eigenen Musikgeschmack teilhaben lässt und sie auf die richtige Musk Kondition kommt es manchmal zu so schönen Wortwechseln wie:

“Hey Bruder, kannst du mir die Leiche geben?”

Es ist Freitag, sonst regnet es immer nur Donnerstags, das assertiere ich zumindest.

Das Lese-Oktett #16

Oktett verdient den Namen nicht mehr, ich sammel einfach zu lange. Hach, Links:

Schlacht-der-Comic-Blogger: einfach episch, ich wünscht ich könnt zeichnen

Neulich war Fefe im Bluemoon bei Holger Klein auf Fritz zum Thema Alternatives Realitätsmanagement. Fefe, einerseits bekannt für sein Blog in dem er gerne von Randnachrichten aktueller Themen berichtet, die es nicht in den Mainstream der Berichterstattung schaffen. Manchmal kurioses, manchmal verstörendes, immer kurz und knapp und ein Anstoß mal selber zu suchen. In der Sendung erwähnte er Wallmester Springeinrichtungen auf Straßen, worüber es bei Lost-Places einen Artikel gibt.

Weitere schöne Fefe-Funde: Nasa und der Umweltsatellit, die neuen Terroristen: Schafe und warum die Musikindustrie auch einen Bailout haben will

Jim Knopf und die Evolutionstheorie: Super Artikel über Michael Endes Märchen und seine anti-nationalsozialistische Wirkung durch Zerschlagung von Nazi-Symbolik und Propaganda. Wirklich äußerst lesenswert, und das Buch jetzt auch nochmal.

Mach doch mal was! Uhm, ich kenn das, aber ich sags nicht laut, weil ich weiß, dass ich zu feige bin.

Bankenkrise aktuell, Protest von Ex-Hypo-Mitarbeiter

Weissgarnix: Piraten in der Kostenklemme

Telepolis: Schwarz-rot-goldene Burkas bitte: Kommentar auf die verschärften Jugendschutz Gesetze

Die Borg beweisen, dass Assimilation ein zweischneidiges Schwert ist

Telepolis: Im Zweifelsfall ist Mitgefühl anzuwenden

Das perfekte Anti-Beispiel für eine “Datenschutz”erklärung: Nützliche Werbung

Und zum langsamen Abschluss noch zwei Videos, einmal Aus dem Leben eines Entwicklers und  abschließend was für Vollsedierte.

PS: es gibt Kalkofes Mattscheibe jetzt auch als Podcast-feed, yeah!

Bei armen Familien sind die Kinder das ganze Jahr lang absichtlich böse, damit sie wenigstens zu Weihnachten die Rute zum Heizen haben.

Ich krieg ne Krise, da geht schon wieder die Sonne aus!

Yay, WordPress schaltet den dezemberlichen JavaScript-Schneefall an. So 2001, aber egal, bald die einzige Art und Weise Schnee kennengelernt zu haben.

Und dann dieser Moment, der einem nach einer getätigten Entscheidung durchfährt. Diese kann durchaus eine Gute gewesen sein, aber in viel mehr Fällen dann doch eher die Schlechtere werden könnte und einen jetz in wenig Vorfreude und in erhöhter Anspannung zurück lässt.